Objektivadapter für das MFT-System

Von Dieter Faustmann

Ich habe mir, da ich berufsmäßig direkt an der Quelle sitze, direkt einen dieser Adapter für das MFT System „gekrallt“ als die erste Lieferung bei uns eintraf. Wir haben natürlich nicht nur Minolta-Adapter für das MFT System im Programm. Das komplette Angebot finden Sie hier. Canon, Nikon, Pentax und, und, und.

Da ich zu Analogzeiten schon viel fotografiert habe und mir im Laufe der Zeit diverse Systeme „zugelaufen sind, besitze ich recht viel „Altglas“, das es sich zu adaptieren lohnt. Ich adaptiere wirklich alles unter- und miteinander, was nur geht.

Das MFT System und viele Objektive anderer Hersteller erweitern die fotografischen Möglichkeiten

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von kleinen Kompaktkameras geworden, da ich doch recht häufig draussen unterwegs bin und immer eine kleine Knipse dabei haben möchte und nicht mehr als das Notwendigste mit mir führen will.

Die DSLRs verschimmeln so langsam aber sicher im Schrank. Allerdings ist das auch grade stark Jahreszeit abhängig und wird sich zum Winter hin sicherlich wieder ändern.

Die Olympus ist mein bisheriger Favorit. Dank dem aufsteckbarem Sucher kommt hier schon ein leichtes „echtes“ Fotografiergefühl auf. Der optische Sucher ist auch ein klarer Vorteil, wenn es um das manuelle Fokussieren mit diesen kleinen Kameras geht, über das Display ist das meist eine mühselige Angelegenheit, man hat keine Kontrollmöglichkeit und Gewissheit, ob die Schärfe denn jetzt wirklich auf den Punkt genau sitzt.

Natürlich kann man auch ohne Sucher und nur über das Display fokussieren, aber bequemer ist es, wenn man einen Sucher hat.

Ein weiterer Vorteil: Ich sehe sofort „am“ Auge, wenn ich an der Kamera Einstellungen verändere, wie beispielsweise Weißabgleich, Belichtungskorrektur und, ganz wichtig, die Blende.

Olympus mit Panagor 2.8:90mm Makro (1:1 Abbildungsmaßstab)

Das Adaptieren ist selbstverständlich kinderleicht, ich empfehle nur generell: Immer erst den Adapter auf das Objektiv setzen, dann diese Einheit an die Kamera. Einfach aus dem Grund, weil dann der Sensor nicht so lange „offen“ ist, wenn ich erst den Adapter an die Kamera befestige und dann erst das Objektiv – so habe ich einen Arbeitsschritt gespart und dem Staub ein wenig Zeit weggenommen.

Die Optische Abbildungsleistung dieser alten Schätzchen, obwohl nicht digital gerechnet, so etwas gab es damals ja noch nicht, ist ohne Zweifel gut und erhaben. Da können Zahlen oder Diagramme vielleicht etwas anderes behaupten, aber die normale digitale Glattheit ist irgendwie fast weg, wenn ich altes „Alt-Glas“ Adaptiere. Ein Phänomen, dass ich auch immer wieder an DSLRs feststelle.

Durch die Möglichkeit, Festbrennweiten mit Lichtstärke 1,4 und höher, sofern vorhanden, zu adaptieren bekommt man auch die Möglichkeit, Filme fast in haptischer Filmqualität aufzunehmen, da mit diesen Lichtstärken auch schön „freigestellt“ werden kann bei Offenblende. Ein normales 1,7:50mm von Minolta reicht schon, um mein Panasonic 1,7:20mm, das ich normalerweise an der Olympus habe, in den Schatten zu stellen, allein von der Bildhaptik her.

Hier ein minimalistischer Kurzfilm mit der EP-1 und dem Minolta Rokkor 1,7:50mm

Vielleicht sieht man es dort etwas besser, was ich oben so wortreich beschrieben habe.

Ich bedanke mich recht herzlich für’s Lesen und wünsche viel Spaß beim Adaptieren und Ausprobieren
Dieter Faustmann

4 Gedanken zu “Objektivadapter für das MFT-System

  1. Mit der G2 ist es ein Vergnügen zb. über das Display oder eben dem Sucher (da das gleiche) in der Makrofotografie mit den alten manuellen Objektive scharf zu stellen.
    Es gibt wohl kaum eine andere Kamera wo das so schnell und präzise geht.

    • Hallo,
      ich fotografiere mit der Lumix G2, hierzu benutze ich den MFT-Adapterring von Novoflex für Olympus Om1.
      Somit kann ich alle meine Objektive der Olympus OM-1 Serie benutzen und die Fotos können sich sehen lassen.
      Ich mache nur Hobby-Fotos!!

      Mfg Horst

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